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Schon seit mehreren Jahren haben deutsche Arbeitnehmer keine nennenswerten Einkommenssteigerungen mehr erfahren. Zuletzt lag dies in der Finanzkrise 2009 begründet. Im Jahr 2010 hat jedoch in vielen Branchen eine merkliche Erholung mit z.T. zweistelligen Wachstumsraten eingesetzt. Dies ist für deutsche Arbeitnehmer Grund genug, auf mehr Lohn und Gehalt zu hoffen. In der Stahlindustrie gab es bereits einen ersten größeren Tarifabschluss mit 3,6% mehr Lohn für die Beschäftigten.
Viele Menschen rechnen zwar für das Jahr 2011 mit mehr Bruttoeinkommen. Jedoch glaubt der größere Teil nicht, dass das verfügbare Einkommen - also das Nettoeinkommen - spürbar steigen wird. Die meisten Lohnempfänger gehen davon aus, dass ihr zusätzliches Einkommen durch höhere Lebenshaltungskosten wieder aufgefressen wird. Dazu zählen in erster Linie höhere Benzinpreise, höhere Lebensmittelpreise, höhere Kosten für die Gesundheit, sowie insgesamt eine höhere Abgabenlast.
Berechnet man den Nettolohn mit einer einfachen Brutto Netto Tabelle, verbleiben bei einem Jahres-Bruttolohn von 45.000€ nach dem Abzug von Steuern und Abgaben etwa 24.200€. Das ist gerade mal etwas mehr als die Hälfte - und das bei Steuerklasse 3. Bei der Berechnung wird davon ausgegangen, dass der Einkommensbezieher verheiratet ist, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, Kirchensteuer zahlt und gesetzlich krankenversichert ist. Wäre der Verbraucher nicht verheiratet, wäre er in steuerklasse 1, und hätte noch einmal deutlich mehr Abzüge.
Mit unserem praktischen interaktiven Lohnrechner 2011 lässt sich so schnell und einfach berechnen, wie sich das Nettoeinkommen verändert, wenn man verschiedene Parameter ändert. Z.b. lässt sich wunderbar veranschaulichen wie sich das Nettoeinkommen verändert, wenn der verbraucher die Steuerklasse wechselt oder keine Kirchensteuer mehr zahlt. |